samedi, août 25, 2007

Was mach ich nur mit diesem Blog?

Ich hatte lange nichts zu berichten, aus dem ganz einfachen Grund, dass ich wieder in der Heimat verweile und das schon seit dem 15. Juli.
Zum Glück befindet sich mein Studienort "woanders" somit hat es sich noch nicht ausgepostet auf diesem Blog, ihr werdet sehen.
Anfang September wird es vielleicht was aus leipzig zu lesen geben, dann wenn sich die Sachsen daneben benehmen, oder auch dann, wenn es eben "woanders" hingeht.

samedi, juillet 14, 2007

francais?

Wenn ich daran denke, was ich ab Sonntag abend nicht mehr sehe, erlebe, schmecke und rieche, dann fällt mir das hier ein:


  1. Das Baguette, das echte, lange, große und gut schmeckende und alle anderen Formen heller länglicher Brote.
  2. Die Berge um mich herum, zu allen Seiten, die man immer im Blick hat, ergal wo man sich befindet.
  3. Der hier so viel billigere Rohrzucker.
  4. Die Moutarde, Senf aus Dijon.
  5. Das grobe Salz, für vollendetes Kochen.
  6. Das Französisch zu hören und zu sprechen.
  7. Franzosen, die Schokolade Reihenweise essen und nicht Stück für Stück.
  8. Das Schlange stehen...überall (? vielleicht doch nicht).
  9. Bier, das standardmäßig aus 0,25l-Flaschen getrunken wird.
  10. 25 Kassen zur Auswahl bei Carrefour oder Géant.
  11. Der Café, noch nicht italienisch, aber besser als der braune und durchscheinende deutsche.
  12. Der Mangosirop.
  13. ...

mercredi, juillet 11, 2007

des tofs

Grenoble




le Rabot (Wohnheim unterhalb der Bastille)

Villeneuve

mardi, juillet 10, 2007

Opinel und Torino

Nein, Opinel ist keine Stadt, sondern eine lange französische Tradition der Herstellung von Messern aus Albiez, bei Saint Jean de Maurienne, der Geburtsstadt von Sylvain, eine Stadt in der Savoie, zwischen Grenoble und Turin oder: Eine Stadt südlich von Albertville, im Maurienneental. Dort befindet sich heute ein Museeum mit Shop, bei dem wir am Samstag Vormittag mit dem Auto halt machten, bevor wir weiter nach Turin gondelten, die italienische Stadt, die nicht weit dahinter liegt. Immerhin gab es schon zwei gute Gründe für einen Besuch in der Opinelstadt.
Übrigens, das Verfahren mit dem Auto in Frankreich ist doppelt so schlimm wie in Deutschland. Man ärgert sich nicht nur über die Zeit, die man verloren hat, sondern über das eben so verlorene Geld. Man kann nicht einfach hinter dem "Autobahngebührentempel" umdrehen, man ist gezwungen weiter zufahren und zu hoffen, dass bald eine Ausfahrt kommt. Je nach dem zahlt man dann mehr oder weniger doppelt Geld.
So erging es uns, als wir den Autobahnabzweig Richtung ALbertville verpassten. Zum Glück hatten wir soviel Zeit eingeplant, dass uns selbst die Stunde verspäteter Aufbruch den Zug nicht von hinten sehen ließ. Für die, die jetzt verwirrt sein sollten: Das Auto brachte uns bis St. Jean de Maurienne, welches dort eine Nacht geparkt wurde und dann gings von dort aus weiter mit dem Zug nach Turin.
Turin? Man kann es sich mal angucken, wenn man zufällig vorbei fährt. Diese quadratischen Straßen und riesiegen, prunkvollen Gebäude können schon mal Unbehagen hervorrufen. Pizzerien sind auch nicht so zahlreich und wenn man sich dann doch in einer niederlässt und dabei ist eine Pizza zu wählen, dann ist sie selten gut oder man sollte sichergehen, dass die Auswahl nicht eine "Pizze" betrifft, das sind die kleinen Dinger mit dickem Teigboden. Ein "Ristorante" wäre hier wohl die bessere Art zu speisen.
Allerdings war der Cappucino echt reinste Sahne, zu finden in einem kleinen Café abseits des Prunks. Eine italienische Wahrheit.

dimanche, juin 24, 2007

un homme bourré au G8

...ich weiß, es ist auf französisch aber so witzig! Man kann sich nämlich auch gut über seine schwankende Körperhaltung und Mimik amüsieren. Das Video (Es wurde von vielen Leuten aufgenommen, es gibt also reichlich Auswahl.) macht gerade die große Runde, jeder hat es gesehen und findet es einfach nur lustig, endlich zeigt er mal was Menschliches der Herr Sarkozy...
Er kam übrigens gerade von einem Gespräch mir Putin, der den Wodka offensichtlich besser verträgt als der Franzose.

mardi, juin 19, 2007

le retour

Gestern wurde der Rückflug gebucht: Am 15. Juli werde ich im geliebten Berlin landen.

samedi, juin 09, 2007

Die Ereignisse der letzten Wochen

...sollen nicht zu kurz kommen. Immer noch befinde ich mich in der schon so oft erwähnten, von Bergen umschlossenen Stadt, die sich jeden Tag mit einer dicken Wolke, man könnte es auch Verschmutzung nennen, quält, der große Nachteil der Kessellage eben, auch wenn sie noch so schön anzusehen sind die Berge drum herum.Mitte Mai besuchte mich mein Vater, wir verbrachten eine schöne Woche mit Wandern, Erzählen, Speis und Trank und einem Bonuswochenende in Lyon, dank Julie die uns beide in ihrer tollen Wohnung, eine WG, mitten im Zentrum, hinter der Oper, beherbergte. Was ist sie schön diese Wohnung mit riesigem Wohnzimmer, Stufe (Absatz) im Flur und vielen echten französischen Fenstern.In diese Stadt lohnt es sich immer weider zu reisen. Wir kosteten von Boulangerien und Patisserien, die sich im "Vieux Lyon" nur so aneinander reihen und bei denen einem das Wasser im Munde zusammenläuft en passant. Zu dieser Zeit fanden auch gerade die "nuits sonores" statt, so lauschten wir mehr oder weniger freiwillig (Wie auch immer, sie war nicht schlecht die Musik.) einem DJ vor Julias Eingangstür. Die zappelnden Massen unter uns waren das eigentlich anziehende Spektakel, ist wie in ein Feuer gucken, man ist irgendwie eingenommen.Gleich darauf sollte mich die Bretagne und meine Au pair-Familie in Nantes wiedersehen. Wie so eine olle Tante stand ich da und sagte: Man seid ihr groß geworden. Kinder wachsen viel zu schnell. Es war sehr angenehm und familiär das Wochenende. Julie, die mal wieder dabei war, und ich profitierten ausreichend von dem vorhandenen Beamer im Hause Poyrouxs. Wir sahen bestimmt vier Filme.
Einmal im Nord-Westen Frankreichs, schlenderten wir einen Nachmittag durch Vannes. Diese Stadt lag auf unserem Weg auf die Hlabinsel Quiberon, eine schöne alte bretonische Innenstadt mit Fachwerkhäuser war zu bewundern, welch historische Seite doch sehr viele Touristen anzieht, die uns im Weg herumstanden. Auf Quiberon genossen wir den Atlantik und eine schöne Atmosphäre in der Jugendherberge, die von einem Fanzosen, wahrscheinlich noch jünger als wir, geleitet wird. Er hat einen deutschen Praktikanten an seiner Seite, der anscheinend seinen Studienplatz nicht bekam und so dort seine Zeit überbrückt.Der Ort Quiberon war auch vonTouris überschwemmt aber der Blick aufs Meer machte alles wieder gut.Den krönenden Abschluss bat Rennes, so schön und lebendig ist sie doch diese Stadt. Historisch aber nicht tod, sehenswert und erlebenswert, viel größer als Vannes und dazu spührbar weniger bourgoise. Die vielen kleinen Läden und Cafés sind äußerst verlockend. Darunter kann ich wärmstens das "Le chat qui pêche" empfehlen. Ach und auch, wenn man schon so einige schöne Kathedralen gesehen hat, dann ist gerade die in Rennes ein Besuch wert.
Genug Ehre erwies ich der Stadt ja schon vor Ort: Ein kleines Stück Philine-Zahn muss da irgendwo noch in den Straßen herumkullern.

Schließlich wohne ich jetzt nicht mehr in der WG, bis Ende Mai ging die mündliche Abmachung.
Ich befinde mich jetzt bei Sylvain im "Villeneuve", ein ach so heißes Pfalster, dazu mehr beim nächsten Mal.

Der beginnende Sommer

Der Sommer, der eigentlich laut Kalender noch nicht angefangen haben sollte, ist schon mehr als spürbar. Ist es doch in Grenoble am Tage sehr schwül und am Abend eher nass, wenn es aus Kannen schüttet. Das liegt so ziemlich offensichtlich an der Kessellage der Stadt.
Der Sommer nähert sich mit ettlichen Festivals und kulturellen Ereignissen, die sich aneinander reihen werden. Momentan findet gerade das "quartier libre" statt, dank jenem ich gute Musik, gratis und unter freiem Himmel lauschen durfte. Jener Himmelsblick verhalf uns alleredings zu einem fluchtartigen Aufbruch (Ich erwähnte doch gerade den all-abendlichen Regen, nicht wahr?) ins "Familys", ein sympathisches Irish Pub, welches ausnahmsweise bis Zwei Uhr geöffnet hat, denn in Frankreich ist ab Ein Uhr nicht mehr viel zu holen.
Die große Bühne wurde in dem alternativen Viertel "Berriat" Grenobles aufgebaut, der sich dann alle Bewoher des Quartiers näherten und mir ein interessantes Leutebeochten ermöglíchten. Araber, junge Familien mit Rastas, Obdachlose und Studenten tummelten sich auf dem Platz "St. Bruno". Diese Art Stadtteil ist eher selten in den französischen Städten zu finden. So viel erstamal zum kulturell-alternativen Sommeranfang.
Das Phänomen der vielen Vereine in Grenoble, das fällt mir dazu gerade ein und ist doch erwähnenswert, ist auch typisch für Grenoble. Am meinsten von mir frequentiert ist das "EVE " (espace vie étudiante) auf dem Campus, eine tolle einmalige Sache in Frankreich, dieser von Studenten geführter Veranstaltungsort mit Café, Internetzugang, Konzerten, Filmen...usw.

lundi, mai 28, 2007

Die Franzosen haben gewählt

Hier nochmal ein kleiner Nachtrag zur Wahl, in Form eines sehr informativen und zusammenfassenden Textes der "Le monde diplomatique" über den neuen französischen Präsidenten.
(Auf den Titel klicken.)

lundi, mai 07, 2007

SARKO! FACHO!

Dies wurde gestern zurecht in den Straßen Grenobles gerufen. Nicht nur in Paris wurden alle an existierenden Polizisten gegen Spontandemonstranten eingesetz, auch in Grenoble, auf dem Weg in die Innenstsadt, auf der Suche nach einer offenen Kneipe für ein kleines Bier zur Aufmunterung ,wurden wir vonTränengas, ettlichen Bullen, dabei präsentierten sie das dreifache von Leuten auf der Straße und CRS (compagnie républicaine de sécurité =SS)-Kleinbussen empfangen und man musste plötzlich um sein Leben rennen. Ca craint la France!!!
In der Frankfuerter Allgemeinen Zeitung spricht man von Überraschungen die von Herrn Sarkozy zu erwarten sind, oh wie "nett"!!! Nach ihr will er auch die antlantischen Verhältnisse entkrampfen, was will man mehr!!!
Die französische Wahlkampagnie ähnelt beängstigend der der amerikanischen, Medienmanipulation à fond! Ca fait peur!!!

mercredi, mai 02, 2007

Es lebt sich immer noch gut hier....

Es ist Anfang Mai, die Klausuren stehen an, die Sonne scheint und deshalb wird trotzdem gelacht und sich vor das BSHM (Bâtiment de Sciences de l'Homme et Mathematique) gesetzt. Selbst der Beton über, unter und neben uns kann uns nicht von einem guten Sandwich für wenig Geld aus der Stendhal-caféteria abhalten und das Studentenauge ist ihn, den grauen Stein auch schon aus Leipzig gewohnt. Obwohl mir nach Zeugenaussagen zu Ohren gekommen ist, dass dieser wohl nicht mehr zu bewundern ist, in der eigentlichen Hauptstadt Sachsens. Der Campus ist plattgewalzt und wird neu errichtet. Ulli, Soziologiekomilitonin, war es, die sich am 24.03. extra auf den langen Weg nach Grenoble machte um mir diese Nachricht zu übermitteln. Ich ließ sie , um mich etwas zu revanchieren, einen Blick auf Grenoble werfen, in Form eines Stadtrundganges, einem Stieg auf die Bastille und vielseitiger Abendveranstaltungen.

lundi, avril 09, 2007

Ausflug in den Sommer...

zu meiner, Cousine nach Cagnes sur mer. Dort wo ich gerade am Strand in der Sonne lag und das Meeresrauschen genossen habe. Allerdings an einer sehr betonierten Küste, wie man sieht, was aber nicht am Lesen und Bräunen hindern sollte. In Cagnes gibts ein großes "Hippodrome", dort wo Pferde rennen, das liegt auch gleich an der Küste, für welches der Ort wohl bekannt ist und ansonsten liegt er ebend einfach an der Côte d´Azur, gleich neben Nizza und nicht ganz so nah an Cannes, wo einmal im Jahr mit Palmen prämiert wird.
Gestern sind wir ins Hinterland gefahren, in die Alpen der Provence. An dem sehr verlockenden Süssigkeitenstand gleich am Ortseingang von "Gourdon" sind wir natürlich nicht vorbeigelaufen, obwohl er total überteuerte Preise auswies. Er wurde mir auch schon lange vorher von Antonia angekündigt wurde und wir ließen uns auch nichtvon dem amerikanisierten Clown, der die Süßigkeiten verkaufte und uns auch kein Rabatt geben wollte, obwohl wir doch insgesamt 11 Stück kauften, abschrecken. Von dem kleinen alten Ort "Gourdon" wurde auch der Fabrikationsort dieser bunten Zuckereien erblickt, "Pont de Loup".Wir machten uns weiter auf, um uns an den Startpunkt unserer gewählten Wanderstrecke zu begeben, wie praktisch doch so ein Auto ist. Allerdings sank unsere Motivation mit jedem gelaufenen Meter, der Nebel wurde immer dichter und damit die Hoffnung auf die versprochene Aussicht immer geringer und Antonia auch immer beunruhigter, da man nach Wanderheft doch aufpassen soll, wenn es neblig ist. Also amüsierten wir uns mit dem Fotoapparatund kehrten zurück, den selben trostlosen Betonweg.Auf dem Rückweg, hielten wir in Grasse, die ja jetzt spätestens nach dem Film "Das Parfüm" bekannt geworden ist, dieser hier doch gedreht wurde und nicht zuletzt weil hier die großen Parfümerien zu Hause sind: Molinard, Fragonard, Galimard, Flueron de Grasse und Guy Bouchara. Und so sieht es aus, wenn man sich zu Ostern mit den Füßen dem Mittelmeer nähert:

vendredi, mars 23, 2007

Immer wieder im Schnee!

Diesmal mit den Soziologen, also den dreien, mit denen ich hier hauptsächlich meine Stunden an der Uni rumbringe, im Höhrsaal und in der Caféteria (BDE). Es war schon sehr lange geplant und überhaupt hatten wir es schon seit Januar vor. Nun edlich am Mittwochnachmittag wurde ein Kurs geschwänzt, ich musste nicht, habe sowieso keinen am Mittwoch und nach 7 Laux gefahren. Wir waren drei Snowboarder und ein Skifahrer. Jener hat uns auch zu einem sehr witzigen Nachmittag verholfen, mit seinen eleganten Stürzen. Außerdem war er der coolste, mit seiner Sonnenbrille und seiner Maske, il avait trop la classe!Die Sonne während der Fahrt zur Station sollte uns nicht lange erhalten bleiben, wie man dem Foto ebenso entnehmen kann. Oben und unten war teilweise schwer zu unterscheiden, bzw. zwischen Tom und der Piste, alles weiß......

jeudi, mars 22, 2007

rider aux 2 alpes

am 17.März......
"ecole de glisse"- Kursgeber neben mir....
und sonst ich.....

vendredi, mars 09, 2007

Sheffield trifft Grenoble 2

Ein kleiner visueller Nachschub vom Boarden mit Berit bei Grenoble! 15.-19.02
Diesen Fotos soll vorallem deshalb Aufmerksamkeit gegönnt sein, da sie schließlich mit der einfachsten aller Fotoapparate, um nicht zu sagen "Wegwerfkamera", gemacht wurden.
Sie lassen sich sogar digitalisieren....

In Grenoble auf der "Wackelbrücke" zwischen dem Zentrum und "Klein-Italien"
In 2 Alpes In 7 laux